Cloud-Failover und Failback
Fällt Ihre IT aus, können Sie wichtige Systeme aus Ihren Backups in der Cloud starten – und danach geordnet in Ihre Umgebung zurückführen.
Das können Sie nutzen
Disaster Recovery as a Service baut auf Ihren Backups auf: Dafür ist kein zweiter eigener Standort nötig. Im Normalbetrieb entstehen keine Kosten für gestartete Systeme – abgerechnet wird, was im Test oder Ernstfall tatsächlich läuft. Wie lange eine Wiederherstellung dauert, hängt unter anderem von Datenmenge, Bandbreite, Abhängigkeiten und Konfiguration ab; feste Zeiten sind nicht zugesagt.
Failover in die Cloud
Wiederherstellungsserver starten aus Ihren Backups in der Cloud, während die ursprüngliche Umgebung repariert wird.
Wiederanlaufpläne (Runbooks)
Legen Sie fest, in welcher Reihenfolge Systeme starten – etwa Verzeichnisdienst und Datenbank vor den Anwendungen.
Test-Failover
Wiederherstellungen werden in einer isolierten Umgebung getestet, ohne den Betrieb zu stören – einmalig oder regelmäßig.
Netzwerkanbindung
Site-to-Site-VPN, Einzelzugriffe und IPsec-Verbindungen erlauben den Betrieb in der Cloud wie im eigenen Netz.
Failback
Nach dem Vorfall werden Systeme geordnet in Ihre Umgebung zurückgeführt – bei Bedarf schrittweise.
Ziele definieren (RTO und RPO)
Wiederanlaufzeit und maximal tolerierter Datenverlust orientieren sich an der Wichtigkeit Ihrer Systeme.
Umfang und Geltungsbereich: Sie zahlen für gestartete Systeme (Compute-Punkte), öffentliche IP-Adressen und den Speicher der Wiederherstellungspunkte. Im Normalbetrieb fallen keine Kosten für gestartete Systeme an.
Typische Einsatzszenarien
So wird die Leistung im Alltag genutzt.
Serverausfall oder Standortverlust
Nach Hardwaredefekt, Stromausfall oder Brand können kritische Anwendungen in der Cloud gestartet werden.
Cyberangriff
Wiederherstellungspunkte werden vor dem Failover auf Schadsoftware geprüft, sodass ein sauberer Stand zurückkehrt.
Nachweis für Audits
Regelmäßige Tests und dokumentierte Wiederanlaufpläne zeigen, dass die Wiederherstellung funktioniert.
Einsatz in Lösungen: Notfallplan bei Ausfall · Steuerberater und Kanzleien · Industrie und Produktion · Handel und Onlineshops
Wer macht was?
Klare Verantwortlichkeiten: Sie bestimmen, wie viel Management Sie selbst übernehmen. Wir unterstützen, soweit Sie es wünschen.
Das bestimmen und verantworten Sie
- Umfang des Managements: was Sie selbst übernehmen und wobei Sie Unterstützung möchten
- Backup-Pläne und Aufbewahrungsfristen
- Aufgaben wie Einrichtung, Überwachung und Wiederherstellung – selbst oder mit Unterstützung
- Zugangsdaten, Berechtigungen und fachliche Prüfung Ihrer Daten
Unterstützung durch backupzentrum.de
- Unterstützung, soweit notwendig und von Ihnen gewünscht
- z. B. bei Restore-Prozessen und weiteren Aufgaben nach Absprache
- Gegen Vergütung – Konditionen auf Anfrage
- Reaktionszeit im Standard: 4 Stunden an Werktagen (Montag bis Freitag) (keine Wiederherstellungszeit); kürzere Zeiten per Zusatzvereinbarung auf Anfrage
Das stellt die Plattform bereit
- Cloud-Plattform und Rechenzentrum in Frankfurt am Main
- MDR, falls gebucht – vom Hersteller betrieben
- Betrieb der Plattform-Infrastruktur
Preise
Alle Preise inklusive 19 % Mehrwertsteuer. Abrechnung monatlich nach Nutzung.
Cloud-Failover und Failback
| Leistung | Einheit | Preis inkl. MwSt. |
|---|---|---|
| Compute-Punkt (nur wenn gestartet) | je Punkt / Stunde | 0,1071 € |
| Öffentliche IP-Adresse | je Adresse / Monat | 4,64 € |
| Cloud-Speicher für Disaster Recovery | je GB / Monat | 0,1071 € |
Compute-Punkte je Konfiguration
Stundenpreis einer gestarteten Konfiguration (Compute-Punkte × Preis je Punkt).
| Konfiguration | Compute-Punkte | Preis inkl. MwSt. |
|---|---|---|
| 1 vCore, 2 GB RAM | 1 | 0,1071 € / Std. |
| 1 vCore, 4 GB RAM | 2 | 0,2142 € / Std. |
| 2 vCores, 8 GB RAM | 4 | 0,4284 € / Std. |
| 4 vCores, 16 GB RAM | 8 | 0,8568 € / Std. |
| 8 vCores, 32 GB RAM | 16 | 1,71 € / Std. |
| 16 vCores, 64 GB RAM | 32 | 3,43 € / Std. |
| 16 vCores, 128 GB RAM | 64 | 6,85 € / Std. |
| 16 vCores, 256 GB RAM | 128 | 13,71 € / Std. |
Die komplette Preisliste finden Sie unter Preise. Geschäftskunden erhalten auf Wunsch Angebote mit Nettopreisen.
Das passt dazu
Weitere Bausteine, die sich gut kombinieren lassen.
Wiederherstellung auf abweichender Hardware
Ein Systemabbild läuft auch auf anderer Hardware: physisch, virtuell oder in der Cloud – ohne Neuinstallation.Funktionen ansehen
Backup aller Workloads
Server, Arbeitsplätze, virtuelle Maschinen, Datenbanken und Mobilgeräte – ein Backup-Service für Ihre gesamte IT, zentral verwaltet. Sie legen im Backup-Plan selbst fest, was gesichert wird und wie lange Sicherungsstände aufbewahrt werden.Funktionen ansehen
Microsoft 365 und Google Workspace
E-Mails, Dateien, Teams und mehr aus Ihren Cloud-Diensten – gesichert unabhängig vom Anbieter, ohne Software-Installation und feingranular wiederherstellbar.Funktionen ansehen
Häufige Fragen
Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Failover und Failback?
Beim Failover starten Sie Systeme aus dem Backup in der Cloud, wenn die eigene Umgebung ausfällt. Beim Failback führen Sie die Systeme nach der Behebung wieder in Ihre Umgebung zurück.
Wer richtet das Netzwerk ein?
Netzwerkanbindung, VPN und Zugriff der Mitarbeitenden bereiten Sie vor. Auf Wunsch unterstützen wir Sie dabei gegen Vergütung.
Wie berechne ich die Kosten eines Tests?
Compute-Punkte mal Stunden mal Preis je Punkt. Eine Tabelle mit den Punkten je Konfiguration finden Sie auf dieser Seite im Abschnitt Preise.
Wie läuft ein Failover und Failback ab?
Zuerst entscheiden Sie, ob ein Failover nötig ist. Dann starten die Systeme in der festgelegten Reihenfolge in der Cloud, Netzwerk und Zugriff werden hergestellt und der Betrieb wird geprüft. Nach der Behebung führen Sie die Systeme per Failback zurück. Den Ablauf beschreibt Failover und Failback einfach erklärt.
Ist Cloud-Failover dasselbe wie Hochverfügbarkeit?
Nein. Bei Hochverfügbarkeit übernehmen redundante Systeme, meist ohne spürbare Unterbrechung. Beim Cloud-Failover starten die Systeme erst aus dem Backup, das braucht Zeit, und der Datenstand entspricht dem letzten Backup. Eine Hochverfügbarkeitslösung ist das nicht. Mehr dazu: Hochverfügbarkeit vs. Disaster Recovery.
Fragen zu „Cloud-Failover und Failback“?
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht – wir melden uns bei Ihnen.